Geschichte

Eichstetten am Kaiserstuhl mit seinen ca. 3.000 Einwohnern trägt den Zunamen „das Gemüsedorf". Viele Vollerwerbslandwirte sowie Neben- und Zuerwerbsbetriebe sind hier angesiedelt und beliefern den Freiburger Münstermarkt, aber auch zahlreiche Regionalmärkte und Großmärkte der Gegend mit Gemüse, Obst und Wein.
 
Das Bewusstsein für Nachhaltigkeit liegt in der Tradition der kleinräumigen, vielfältigen Agrikultur Eichstettens. Seit den fünfziger Jahren ist der Biologische Landbau hier stark entwickelt – geht man nach Hofstellen und Flächen, findet sich hier eine der höchsten Konzentrationen von Biobetrieben im gesamten Bundesgebiet.
 
1990 bildete sich in Eichstetten ein Arbeitskreis, der sich in den folgenden Jahren in zunehmend öffentlichem Rahmen mit den Entwicklungen und Problemen der Agrarkultur auseinandersetzte. 1998 veranstaltete dieser Arbeitskreis die Tagung "Kultur im Gewächshaus" in der Gärtnerei Hiß zu den Themen Biodiversität, Sortenerhalt, Kulturpflanzenzüchtung, Regionalcharakter von Kulturpflanzen, Vermehrung und aktuelle Entwicklungen auf dem globalen Saatgutmarkt.
Die Teilnehmer beschlossen im Verlauf der Tagung, etwas gegen weltweiten Gen-Schwund und die Privatisierung von Kulturpflanzen zu unternehmen - in Eichstetten sollte eine Einrichtung zum Erhalt der Vielfalt der regionalen Kulturpflanzen, zur Zucht heimischer Sorten und zur wissenschaftlichen Erarbeitung von Methoden der Pflanzenzucht gegründet werden. So entstand die Eichstetter Saatgutinitiative. In ihr engagierten sich Landwirte, Gärtner und Winzer gemeinsam mit dem Bürgermeister, mit Vertretern des Gemeinderats sowie zahlreicher örtlicher Vereine und mit Freiburger BürgerInnen. 2001 erhielt  die Eichstetter Saatgutinitiative die Rechtsform einer gemeinnützigen Stiftung bürgerlichen Rechts - die heutige Stiftung Kaiserstühler Garten, welche seither von einer engagierten Bürgerbeteiligung getragen wird.

Die Arbeit der Stiftung vor allem die Pflege und der Unterhalt des Samengartens erforden einen hohen finanziellen Einsatz, der nicht allein durch die Zinsen aus dem Stiftungskapital gedeckt ist. Darum hat sich im Jahr 2005 der “Förderverein des Samengartens der Stiftung Kaiserstühler Garten” gegründet.

Im November 2009 hat sich die Stiftung Kaiserstühler Garten in Eichstetten mit 9 weiteren Erhalter-Organisationen zum “Dachverband Kulturpflanzen und Nutztiervielfalt e.V.” zusammengeschlossen. Gemeinsames Ziel ist es, dem Verlust an Vielfalt in der Kulturlandschaft entgegen zu wirken.

Seit 2011 ist die Stiftung Kaiserstühler Garten Partner der gemeinnützigen Gesellschaft ProSpecieRara Deutschland.
 
Seit ihrer Gründung im Jahre 2001 hat die Stiftung Kaiserstühler Garten verschiedenste Projekte durchgeführt:
eine vollständige Liste der Projekte ist in Arbeit


 

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Stiftung Kaiserstuehler Garten
(Stiftung bürgerlichen Rechts)

Eichstetter Stiftung zur Bewahrung
der Kulturpflanzenvielfalt in
der Region

Hauptstraße 43
79356 Eichstetten am Kaiserstuhl
 
  Samengarten
Stiftung Kaiserstühler Garten
Eichstetten am Kaiserstuhl

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